Manipulierte Einvernahmeprotokolle

Spannender als Lausanne ist heute wieder einmal Solothurn. wo ein Gerichtspräsident Befragungsprotokolle aus den Akten entfernte, nachdem sich herausstellte, dass der Beschuldigte ohne Anwalt und ohne Dolmetscher einvernommen wurde und das entsprechende Protokoll als selbst gelesen und verstanden unterzeichnete, obwohl er weder lesen kann noch deutsch versteht.

Gemäss Solothurner Zeitung begründete der Gerichtspräident seinen Entscheid wie folgt:

«Die Sätze in den Protokollen sind so perfekt formuliert, dass der Angeklagte diese gar nicht so gesagt haben kann.»

Dazu die Solothurner Zeitung:

Diese Einvernahmen wurden manipuliert, dem Angeklagten Roma wurden Aussagen in den Mund gelegt, die dieser so nicht gemacht haben kann – weil er Analphabet ist und ganz einfach nicht genügend Deutsch spricht ...

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