Versicherungsrechtlich auf’s Glatteis geraten

Vorsichtige Arbeitnehmer sollten auch bei Glatteisgefahr sofort losfahren. Ein vorsorglicher Glatteistest kann zum Verlust des Versicherungsschutzes führen.

Das Bundessozialgericht hat entschieden, daß der Weg zur Arbeitsstätte bereits dann unterbrochen ist, wenn der Arbeitnehmer die Straße betritt, um die Fahrbahnbeschaffenheit zu prüfen. Hintergrund der verhängnisvollen Prüfung war eine Meldung des Deutschen Wetterdienstes, wonach in der Nacht mit überfrierender Nässe oder leichtem Schneefall zu rechnen sei.
So vorgewarnt, wollte ein vorsichtige Arbeitnehmer morgens zuerst die Fahrbahn prüfen und dann mit seinem Auto zur Arbeitsstelle fahren. Nachdem er das Wohnhaus verlassen hatte, legte er zuerst seine Arbeitstasche ins Auto. Danach ging er auf die öffentliche Straße, um die Fahrbahnverhältnisse zu prüfen. Auf dem Rückweg stürzte er an der Bordsteinkante und verletzte sich am rechten Arm.

Die Entscheidung des Bundessozialgerichts:

Der zuständige 2. Senat des Bundessozialgerichts hat diese Woche entschieden, daß es sich bei diesem Unfall um keinen versicherten Arbeitsunfall gehandelt hat ...

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