Arbeitsrecht – Arbeitnehmer klagt gegen Eigenkündigung

Arnim Buck

Die Mitarbeiterin war seit 1992 beim Arbeitgeber beschäftigt. 2013 wurde sie wegen einer paranoiden Schizophrenie stationär behandelt. Danach war sie wieder arbeitsfähig. Die Parteien gerieten in Streit wegen einer Eigenkündigung der Mitarbeiterin im März 2013. Der Arbeitgeber, der wohl über diesen Schritt froh war, bestätigte die fristgemäße Kündigung zum 30.09.2015.

Im August 2013 wurde eine Betreuerin für die Mitarbeiterin bestellt, die von dem Arbeitgeber über die Eigenkündigung informiert wurde. Die Betreuerin wurde aktiv: Sie übersandte der Firma eine ärztliche Stellungnahme vom September 2015, aus der hervorging, man gehe fest davon aus, dass bei der Patientin im März 2013 „krankheitsbedingt keine Geschäftsfähigkeit“ vorgelegen habe. Die Firma weigerte sich, nach entsprechender Aufforderung die Kündigung als gegenstandslos zu betrachten.

Daraufhin erhob die Mitarbeiterin Klage mit dem Ziel, über den 30.09.2013 weiterbeschäftigt zu werden ...

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