60 Jahre Bundeskartellamt


Seit nunmehr 60 Jahren setzt sich das Bundeskartellamt für fairen Wettbewerb ein. 2018 feiert es seinen 60. Geburtstag. Grund genug einmal zurück- und vorauszuschauen.

Mehr Wettbewerb sorge dafür, dass nicht zu viel wirtschaftliche Macht in den Händen weniger liegt. “Konkurrierende Unternehmen müssen sich um die Kunden bemühen durch bessere Preise, höhere Qualität und Innovationen. Wettbewerb belebt und sorgt für neue Ideen, für neue Geschäftsmodelle – letztlich für Fortschritt. In diesem Sinne ist Wettbewerbsschutz auch der beste Verbraucherschutz.“, so Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes.

Schwieriger Start

Am 1. Januar 1958 trat das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Kraft und das Bundeskartellamt nahm mit 53 Mitarbeitern in Berlin seine Arbeit auf. Sechs Jahrzehnte später arbeiten rund 350 Mitarbeiter in Bonn an dem ehrgeizigen Ziel, auch im Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung einen funktionierenden Wettbewerb in allen Branchen sicherzustellen. Der Gründung des Bundeskartellamtes vorausgegangen war ein langwieriger Kampf des damaligen Wirtschaftsministers und späteren Bundeskanzlers Ludwig Erhard. Die deutsche Wirtschaft war traditionell geprägt von Kartellen. Es gab daher großen Widerstand gegen die Pläne des Wirtschaftsministers.

Die Herausforderung des Bundeskartellamtes in den Anfangsjahren habe daher vor allem darin bestanden, den Unternehmen die Vorteile einer wettbewerblich organisierten Wirtschaft zu vermitteln. Im Laufe der Jahre erarbeitete sich die Behörde immer mehr Anerkennung und es wurden ihr weitere Aufgaben übertragen. Neben den klassischen Bereichen Kartellverfolgung und Missbrauchsaufsicht trat im Jahr 1973 die Fusionskontrolle als drittes wichtiges Aufgabengebiet hinzu, um die Marktmacht einzelner Unternehmen zu begrenzen ...

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