Neues Vergaberecht stellt öffentliche Auftraggeber vor neue Herausforderungen


Das Ergebnis der Vergaberechtsreform der Jahre 2016 und 2017 ist in Gestalt eines neuen Teils 4 des GWB, vier neuen Rechtsverordnungen, einer überarbeiteten VOB/A und der Unterschwellenvergabeordnung – UVgO mittlerweile „in trockenen Tüchern“. Insbesondere die Vergabe von öffentlichen Aufträgen über Lieferungen und Dienstleistungen für klassische öffentliche Auftraggeber hat – im Vergleich zur fast 90-jährigen „Regentschaft“ der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen – Teil A (VOL/A) – tiefgreifende Veränderungen im deutschen Vergaberecht nach sich gezogen: Die Kodifizierung bisheriger europäischer Rechtsprechung, der politisch-strategische Ansatz einer stärkeren Berücksichtigung von ökologischen, sozialen und arbeitsrechtlichen Aspekten und die Wahrnehmung vieler Richtlinienoptionen durch den Gesetz- und Verordnungsgeber haben zu einer starken Anhäufung von zu beachtenden Vorschriften nicht nur in GWB und VgV, sondern durch Übernahme von Inhalten und Struktur aus der VgV auch in der UVgO geführt ...

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