Nachwuchs-Lehrer beschimpft gesamtes Kollegium als Nazis

von Jannina Schäffer

Am Michaeli-Gymnasium in München hat ein junger Lehrer das gesamte Kollegium unter anderem als „rechtsradikal“ beschimpft. Daraufhin wurde er entlassen. Dagegen klagte der Referendar in einem Prozess und unterlag.

Bereits Anfang 2016 soll der Referendar in München gegenüber der Direktorin, Kollegen und dem Mensa-Pächter ausfällig geworden sein. Er soll das Michaeli-Gymnasium als „Nazi-Schule“ und seine Kollegen als „rechtsradikal“ bezeichnet haben. Die Quittung bekam er kurz vor Ende des Schuljahres: Der angehende Lehrer wurde vom Kultusministerium entlassen. Das wollte sich der Mann nicht gefallen lassen und zog vor Gericht.

Nach eigenen Angaben fühlte er sich ungerecht behandelt. Die Direktorin sei ihm gegenüber voreingenommen gewesen, weil er im ersten Halbjahr auf Grund einer Infektion krankheitsbedingt gefehlt habe. Die Direktorin beruft sich vor Gericht auf mehrere Vorfälle, in denen der angehende Lehrer ausfällig geworden sei. Angefangen habe demnach alles mit einem Streit zwischen dem Referendar und dem Mensapächter, den der Lehrer-Anwärter wegen angeblicher Schwarzgeschäfte anzeigen wollte. Eine Lehrerin, die den Streit schlichten wollte, habe der Referendar daraufhin wegen ihres bairischen Dialekts verspottet. Der Höhe- und Schlusspunkt sei dann ein Gespräch im Zimmer der Direktorin gewesen. Dort sollte der Nachwuchs-Lehrer Noten für seine Schüler abgeben, wozu er sich nicht im Stande gefühlt habe. Er hätte daraufhin den Notizzettel der Direktorin zerknüllt und sei ausfällig geworden ...

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Der Volkslehrer

Ein kleines Intro - zum Teilen und Gernhaben Musik: https://www.youtube.com/watch?v=imhE7z8oLd8


  • Totalausfall im Lehrerzimmer

    abendzeitung-muenchen.de - 79 Leser - Ein Nachwuchs-Lehrer beschimpft Kollegen als rechtsradikal. Er verliert seinen Job – und klagt dagegen.

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