Neue Begrifflichkeiten in der katholischen Kirche

von Daniela Windelband

Die katholische Kirche in Deutschland hat ihr Datenschutzrecht der Datenschutzgrundverordnung angepasst und Ende November ein Katholisches Datenschutzrecht (KDG) beschlossen. Dieses muss von den Bistümern noch als geltendes Recht bis zum 24.5.2018 beschlossen werden. Damit das neue Recht auch korrekt angewendet werden kann, ist es den Verantwortlichen wichtig, dass alle Betroffenen sich über die verwendeten Begrifflichkeiten im Klaren sind und es zu keinen Missverständnissen kommt. Aus diesem Grund wurden in einer Praxishilfe die Begriffsbestimmungen des KDG näher erläutert. Die bisher geltende Anordnung über den Kirchlichen Datenschutz (KDO) umfasste 12 Definitionen, das neue KDG 24.

Die Begriffe werden in § 4 KDG (Begriffsbestimmungen) definiert. In der Praxishilfe wird erläutert, welche Begriffe unverändert aus der KDO übernommen wurden, welche verändert wurden und welche neu hinzugekommen sind. Die folgende Tabelle (vgl. Praxishilfe 16 KDG) gibt einen Überblick.

Vergleicht man die Begriffsbestimmungen mit der DSGVO zeigen sich nur granulare Unterschiede, wobei – und das werden wir auch in den Folgebeiträgen sehen – der Teufel im Detail steckt.

Zwei Beispiele seien hier herausgegriffen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK