Mordprozess nach fast 25 Jahren: „Lasermann“ vor Gericht

25 Jahre nach der Bluttat muss sich Schwedens bekanntester Krimineller vor dem LG Frankfurt a.M. verantworten

John Ausonius – der Lasermann aus Schweden – soll vor 25 Jahren in Frankfurt eine Frau getötet haben. Jetzt steht er vor Gericht und muss sich vor dem LG Frankfurt a.M. verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, eine Garderobenfrau aus Habgier erschossen zu haben. Ausonius ist bereits Anfang der 90er Jahre als “Lasermann” bekannt geworden, weil er aus rassistischer Gesinnung auf elf Männer mit einem Gewehr geschossen und dabei ein Opfer tödlich verletzt hatte.


Worum geht es?

John Ausonius ist einer der bekanntesten Kriminellen Schwedens. Anfang der 90er Jahre schoss er in Stockholm und Uppsala auf elf Männer – allesamt Migranten. Eines der Opfer wurde dabei getötet, die anderen 10 überlebten mit schweren Verletzungen. Ausonius war zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt, nutzte aber ein Gewehr mit einem Laserzielgerät, sodass er von der schwedischen Presse “Lasermann” getauft wurde.

Jetzt steht der mittlerweile 64 Jahre alte Mann in Frankfurt vor Gericht, weil er im Februar 1992 auch in Deutschland getötet und die damals 68 Jahre alte Blanka Zmigrod erschossen haben soll. Weil die Frau Jüdin war, wurde lange Zeit Antisemitismus als mögliches Mordmotiv vermutet.

„Wir sehen uns noch“

Ausonius und Zmigrod begegneten sich das erste Mal im Restaurant des Hotels Mövenpick, wo sie in einem Streit aneinander gerieten ...

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