Rezension: Das Recht der Leistungsstörungen

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: Das Recht der Leistungsstörungen

Schwarze, Das Recht der Leistungsstörungen, 2. Auflage, de Gruyter 2017

Von Rechtsanwalt / Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht / Fachanwalt für Arbeitsrecht Wilfried J. Köhler, Köln

Roland Schwarze, Professor an der Leibnitz Universität Hannover, stellt in der 2. Auflage seines Werkes auf ca. 690 Seiten das Recht der Leistungsstörungen dar.

Das Leistungsstörungsrecht ist ein wichtiges Gebiet für die Rechtsanwender, seien es Rechtsanwälte oder Richter. Es ist aber auch für Rechtsstudenten und Referendare ein beliebtes (oder gefürchtetes) Feld in Klausuren. Es ist deshalb für die praktische Arbeit sehr wertvoll, dass das Werk außerordentlich logisch und benutzerfreundlich aufgebaut ist. Durch den Aufbau des Werkes erleichtert Schwarze die Fallbearbeitung, die – wie er erwähnt (§ 2 Rz. 25) – von den möglichen Rechtsfolgen ausgehen sollte. Während er im 1. Teil die dogmatischen Grundlagen und den rechtlichen Rahmen im BGB kurz und prägnant darstellt, werden im 2. Teil der Fortfall und die Anpassung der Leistungspflicht behandelt; im 3. Teil folgt der Fortfall und die Anpassung der Gegenleistungspflicht und im 4. Teil die Behandlung des Schadensersatzes. Der 5. Teil enthält Teile übergreifend die Ausführungen zu der Verantwortung des Gläubigers; Schwarze hat in den vorhergehenden Teilen, die sich mit den jeweiligen Rechtsfolgen befasst haben, die rechtliche Bedeutung der Verantwortung des Gläubigers der gestörten Leistung ausgespart und behandelt diese umfassend in dem gesonderten Teil seines Werkes ...

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