Achtung: Verspätete Lohnzahlung kann teuer werden

Zahlen Sie den Lohn pünktlich, denn eine verspätete Lohnzahlung kann Sie als Arbeitgeber teuer zu stehen kommen. Zahlen Sie den Lohn verspätet, kann auch ein Minijobber von Ihnen Schadenersatz verlangen.

Verspätete Lohnzahlung – Vorleistungspflicht des Minijobbers

Bei Arbeitsverträgen ist der Arbeitnehmer im Grunde vorleistungspflichtig. Das bedeutet er muss zunächst seine Arbeitsleistung erbringen und erhält dann sein Gehalt. Wenn die Vergütung nach Zeitabschnitten bemessen ist, dies dürfte der Regelfall sein, so erhält er seine Vergütung ebenfalls nach Zeitabschnitten. Konkret: Steht im Arbeitsvertrag die Vergütung beträgt 450 € im Monat, so hat der Minijobber einen Anspruch auf seine Vergütung nach Ablauf des Monats, also zum 1. des Folgemonats.

Abweichung möglich – verhindern verspätete Lohnzahlung

Allerdings kann von diesem Grundsatz (§ 614 BGB) im Arbeitsvertrag abgewichen werden. Wichtig ist es hierbei, dass Sie überhaupt eine Vereinbarung fixiert haben.

So ist es durchaus üblich, dass die Minijobber ihren Lohn zum Monatsende oder zum 15. des Folgemonats erhalten.

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In der vertraglichen Regelung zur Vergütung sollten Sie daher nicht nur auf die Höhe der Entlohnung achten, sondern auch auf die Fixierung eines Zahlungszeitpunkts. Sie sollten daher bereits im Vorfeld mit Ihrem Lohnsachbearbeiter bzw. dem Lohnbüro sprechen, wann die Lohnabrechnung abgeschlossen ist und der Lohn ausgezahlt werden kann ...

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