beA-Karte bestellen – Jetzt oder nie?

von Ralf Zosel

Es soll Anwälte geben, die – trotz der ab dem 01.01.18 geltenden passiven Nutzungspflicht (§ 31a Abs. 6 BRAO) – noch gar nichts in Richtung beA unternommen haben. Angesichts des kurz vor Weihnachten hochkochenden Zertifikat-Desasters war das rückblickend vielleicht gar nicht die schlechteste Strategie.

Am 07.12.17 drängte die BRAK per Newsletter: „Sie haben noch keine beA-Karte bestellt? Dann wird’s jetzt aber allerhöchste Zeit!“ Für eine „garantiert“ rechtzeitige Belieferung hätte man spätestens Ende September bestellen müssen.

Den Brief mit der „persönlichen Antragsnummer“ hatte ich schon im Juni 2016 von der BRAK bekommen (da war noch die Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs zum 29.09.16 geplant). In dem Schreiben heißt es:

Bitte prüfen Sie möglichst vor der Bestellung einer beA-Karte im Anwaltsverzeichnis (einsehbar unter www.rechtsanwaltsregister.org), ob Ihre Postanschrift dort richtig, einschließlich des Namens Ihrer Kanzlei, verzeichnet ist, da diese Adresse für den Versand der beA-Karte verwendet wird.

Diese Prüfung ist zur Zeit nicht möglich, da die Website seit einigen Tagen offline ist – also überspringen wir diesen Punkt jetzt einfach mal ...

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