Wichtige Tipps zum Umgang mit einer Kündigung

Zum Jahreswechsel treffen viele Unternehmen die Entscheidung, sich von Mitarbeitern zu trennen. Haben Sie die Kündigung erhalten? Dann ist es wichtig, dass Sie nun schnell und richtig reagieren. Keinen Sinn macht es, eine Kündigung einfach hinzunehmen und sich dem (vermeintlichen) Schicksal zu ergeben. Jede Kündigung sollte grundsätzlich kritisch hinterfragt und von einem Rechtsanwalt überprüft werden.

Folgende Punkte sind dabei unbedingt zu beachten:

1. Einhaltung der 3-Wochen-Frist

Ist eine Kündigung mit Mängeln behaftet und deswegen unwirksam, müssen Rechtsmittel innerhalb von drei Wochen nach Empfang der Kündigung eingelegt werden. Denn nach § 7 KSchG gilt eine Kündigung drei Wochen nach Zugang automatisch als von Anfang an rechtswirksam, auch wenn sie eigentlich mit Fehlern behaftet ist. Selbst große Mängel an der Kündigung werden durch die Fiktion des § 7 KSchG geheilt, Sie können dann gegen die Kündigung nichts mehr unternehmen – egal wie schlimm die Fehler sind.

2. Einreichen der Kündigungsschutzklage

Um die 3-Wochen-Frist einzuhalten, muss beim zuständigen Arbeitsgericht die Kündigungsschutzklage erhoben werden. Grundsätzlich können Sie die Kündigungsschutzklage selbst bei Gericht mündlich zu Protokoll geben. Sinnvoller ist es jedoch, die Klage von einem Rechtsanwalt formulieren zu lassen. Zu einem Termin bei uns bringen Sie bitte – soweit möglich – immer folgende Dokumente mit:

Kündigungsschreiben Kopie des Arbeitsvertrages die letzten drei Gehaltsabrechnungen

Bevor wir die Klage erheben, werden wir die Kündigung sowohl auf formelle als auch auf materielle (inhaltliche) Fehler prüfen ...

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