Weitere Kompetenznachweise des beA-Dienstleisters

von Christian Franz, LL.M.

Es bleibt gruselig: auch in den kleinen Dingen kann sich Kompetenz zeigen. Oder dokumentiert werden, dass man den Auftraggeber nicht so ganz ernst nimmt. So macht es Atos, der Entwickler des beA.

Und der Auftraggeber, das sind immerhin gut 165.000 Anwälte in Deutschland.

Das beA bleibt erst einmal offline. Aktuelle Informationen, ob, wann und wie es weitergeht? Nichts. Statt dessen eine „Wartungsinformation“, in der von „vereinzelten Verbindungsproblemen“ die Rede ist. Das ist eine Kommunikationspolitik, die die BRAK und ihr Dienstleister sich beim Politbüro der UdSSR abgeschaut haben muss, das beim Atomunfall von Tschernobyl damit reüssiert hatte.

Aber um zuverlässig zu verhindern, dass auch nur der Anschein von Professionalität geweckt wird, strotz die zusammengeschusterte Nachricht auch noch vor Fehlern:

Lieber Nutzer,

„Es traten vereinzelt Verbindungsprobleme zur beA-Webanwendung auf ...

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