Harndrang: Bürger verlangt Aufstellung öffentlicher Toiletten

Oberverwaltungsgericht Münster, Beschluss vom 14.12.2017 - 15 E 830/17 Harndrang: Bürger verlangt Aufstellung öffentlicher Toiletten Ein Mann wollte die Stadt Essen verpflichten, auf den öffentlichen Plätzen im Stadtgebiet öffentliche, kostenfrei benutzbare Toiletten zu schaffen und kostenfreien Zugang zu vorhandenen Toiletten zu ermöglichen. Übergangsweise verlangte er im Eilverfahren die Aufstellung von Dixi-Toiletten. Der Sachverhalt

Der Kläger, der die Kosten der Gerichtsverfahren nicht selbst aufbringen konnte und deshalb Prozesskostenhilfe beantragt hatte, wollte die Stadt Essen verpflichten, auf den öffentlichen Plätzen im Stadtgebiet öffentliche, kostenfrei benutzbare Toiletten zu schaffen und kostenfreien Zugang zu vorhandenen Toiletten zu ermöglichen.

Die Entscheidung

Das OberVerwaltungsgericht Münster hat mit Beschluss entschieden, dass der Kläger keinen Anspruch auf die Aufstellung öffentlicher Toiletten im Stadtgebiet hat. Es hat damit eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen bestätigt, das dem unter krankhaftem Harndrang leidenden Mann Prozesskostenhilfe für ein Klage- und ein Eilverfahren versagt hatte.

Zur Begründung führte der 15 ...

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