Britische Anwaltsvereinigung warnt: “Freihandelsabkommen reicht nicht!”

von Bernhard Schmeilzl

Im aktuellen Newsletter der English Law Society weist deren Präsident Joe Egan darauf hin, dass ein Freihandelsabkommen (Free Trade Agreement, FTA) nicht automatisch die Dienstleistungsfreiheit umfasst. Englische Anwaltskanzleien, die innerhalb der EU Rechtsberatung erbringen, ohne eigene Niederlassungen auf dem Kontinent zu haben, werden langsam nervös. Wenn der künftige “Deal” zwischen UK und der EU sich etwa am CETA-Abkommen zwischen der EU und Kanada orientiert, wird es für grenzüberschreitende Anwaltsdienstleistungen eng. Solche sind nämlich nicht umfasst. Englische Anwälte (Solicitors), die in der EU Rechtsberatung durchführen wollen, müssten sich dann in jedem einzelnen Land niederlassen und die nationalen Zulassungsvoraussetzungen für Anwälte erfüllen, also Prüfungen im nationalen recht ablegen. Weitere Details hierzu auch in den weiteren Artikel der Law Society:

https://www.lawsociety.org.uk/news/press-releases/we-need-to-avoid-both-brexit-cliff-edges/

https://www.lawsociety.org ...

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