Datenschutz und ePrivacy 2018 – Änderung für Onlinemarketing, Tracking und Cookies

Cookies sind kleine Dateien, die auf Ihrem Gerät gespeichert werden. In den Cookies (und zu ihnen gehörenden Servern) wird Ihr Abbild für Werbezwecke gespeichert (sog. „Profiling“). In dem Profil können Ihre Bewegungen im Netz und in physischer Welt, Vorlieben, Interessen und sogar Ihre Schuhgröße gespeichert werden. Doch je detailreicher das Profil ist, desto höher sind die gesetzlichen Anforderungen an dessen Einsatz. (Illustrationen: © Dr. Thomas Schwenke 2017)

Mit der Datenschutzreform Ende Mai 2018 wird sich auch im Onlinemarketing rechtlich einiges ändern. Vieles zum Guten, aber auch mögliche Nachteile zeichnen sich ab.

Mit diesem Beitrag bereite ich Sie auf die gesetzlichen Änderungen im Hinblick auf Tracking, Targeting und weitere nutzerzentrierte Werbemethoden vor (der Gesetzgeber spricht von „Direktwerbung„). Sie sollten ihn nicht nur lesen, wenn Sie zu Unternehmen oder Marketern gehören, sondern auch dann, wenn Sie Tools wie z.B. Google Analytics oder Facebook-Pixel auf Ihrer Website einsetzen.

Ich gebe zu, das Thema ist nicht einfach, hoffe jedoch die anschauliche Darstellung macht das Recht zugänglicher. Am Ende erhalten Sie zudem eine kurze Zusammenfassung. Doch bevor es zu dem rechtlichen Teil geht, erläutere ich die verwendeten technischen und rechtlichen Begrifflichkeiten.

Arten und Werkzeuge des Onlinemarketings

Das Onlinemarketing hat viele Facetten und einzelne Marketing-Tools viele Einstellungen. Daher wird eine pauschale Beurteilung der Zulässigkeit nur unter Berücksichtigung der Einstellungen und Einsatzzwecke möglich sein.

Die Kenntnis dieser Begriffe des Onlinemarketings ist für eine rechtliche Bewertung unabdingbar:

  • Reichweitenanalyse – Dient der Auswertung der Besucherströme, z.B. via Google Analytics ...
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