Immobilienkauf: kein Schadenersatz bei Abbruch von Verhandlungen

von Wolf M. Nietzer

Der Bundesgerichtshof hat in einer Entscheidung vom Oktober 2017 festgestellt, dass der potentielle Verkäufer in aller Regel nicht dafür haftet, wenn er die Verkaufsverhandlungen abbricht (BGH 13.10.2017, V ZR 11/17).

Ein Kaufinteressent hatte Kontakt zu einem potentiellen Verkäufer, um eine Wohnung für Euro 377.000 zu kaufen. Die Verhandlungen waren so weit fortgeschritten, dass der potentielle Verkäufer mitteilte, vor dem Verkauf, also Beurkundung beim Notar, seien lediglich noch einige Formalitäten zu erledigen. Daraufhin beantragte der Kaufinteressent eine Bankfinanzierung.

Kurze Zeit später teilte der Anbieter mit, er werde die Wohnung doch allenfalls zu einem um Euro 100.000 höheren Kaufpreis veräußern, was der Kaufinteressent ablehnte ...

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