Kuhglocken-Streit von Holzkirchen – Klage abgewiesen

Das Landgericht München II hat im sogenannten Kuhglocken-Streit von Holzkirchen entschieden, dass mit dem bereits 2015 vor dem Amtsgericht geschlossenen Vergleich eine zeitlich unbegrenzte und auf das ganze Gebiet bezogene Nutzungsregelung getroffen wurde und dieser Vergleich bindend ist.

Der Kläger, Eigentümer eines Grundstückes mit Wohnhaus in Holzkirchen, wollte die Weidehaltung/Viehhaltung auf den an sein Wohngrundstück angrenzenden Wiesen untersagen lassen, hilfsweise sollten die Weidetiere ohne Glocken weiden dürfen, wenn er die Weidehaltung dulden müsse. Der Kläger fühlt sich vom Glockenlärm der Kühe der beklagten Landwirtin gestört. Der Hausbesitzer und seine Ehefrau wollen daher erwirken, dass das Nachbargrundstück nicht mehr für Weidezwecke genutzt werden darf.

Das LG München II hat die Klage abgewiesen.

Nach Auffassung des Landgerichts ist die Abweisung aus formalem Grund erfolgt: in einem Verfahren vor dem AG Miesbach hatten am 15.09.2015 Kläger und die beklagte Tierhalterin einen Vergleich geschlossen ...

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