Was die Kita alles wissen darf

von Daniela Windelband

Zur Anmeldung in einer Krippe bzw. in einem Kindergarten wird den Eltern ein Anmeldebogen ausgehändigt, der in manchen Fällen erhebliche Umfänge erreicht und teils erstaunliche Dinge abfragt. Dann stellt sich die Frage:

Was darf die Kita alles wissen?

Grundsätzlich sind im Aufnahmevertrag die folgenden Angaben unstrittig zu erheben:

  • Name, Geburtstag und Anschrift des Kindes
  • Name und Anschrift von Eltern sowie die Telefonnummern, unter denen diese im Notfall zu erreichen sind
  • Namen und Geburtstage der Geschwister, wenn die Gebühr von deren Anzahl und Alter abhängt
  • Krankheiten wie Diabetes, Epilepsie oder Asthma, die der Kindertageseinrichtung bekannt sein müssen, um ggf. angemessen und richtig reagieren zu können

Handelt es sich um eine konfessionell gebundene Einrichtung darf auch die Konfession abgefragt werden. Bei allen anderen Daten ist grundsätzlich eine Begründung seitens der Einrichtung erforderlich, warum sie diese Daten erheben möchte. So ist zum Beispiel die Frage nach der Berufstätigkeit der Eltern dann erlaubt, wenn an ihr die Vergabe von Ganztagesplätzen hängt. Ansonsten ist die Abfrage unzulässig. Auch an die Erhebung von Staatsangehörigkeiten, Bildungsstand der Eltern etc. ist ein sehr strenger Maßstab zu legen. Einige Kitas in Sachsen sind nach einem Bericht des Landesdatenschutzbeauftragten (18. Tätigkeitsbericht des Sächsischen Datenschutzbeauftragten, 10.2 ...

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