Ich habe da mal eine Frage: Strafbefehlsverfahren und Wiederaufnahmeverfahren – wie rechne ich das ab?

von Detlef Burhoff

© AllebaziB – Fotolia

Für einen „Junganwalt“ – was immer das ist – stellte sich vor einiger Zeit folgendes Abrechungsproblem:

„Sehr geehrter Herr Kollege Burhoff, als treuer Leser Ihres Blogs weiß ich, dass Sie sich immer über Gebührenfragen freuen. Da ich als Junganwalt in dieser Hinsicht noch einiges zu lernen habe, möchte ich Ihnen gerne einen Sachverhalt vortragen, um meine gebührenrechtliche Bewertung sozusagen von höchster Stelle „absegnen“ zu lassen. 🙂 Folgendes hat sich abgespielt: Mandant wird fälschlich eines Betrugs beschuldigt. Auf den Anhörungsbogen hin melde mich telefonisch beim zuständigen KK und teile unwiderlegbares Alibi mit. Aus unerfindlichen Gründen geht diese Info unter und AG erlässt Strafbefehl. Mandant hält den vor kurz vor Weihnachten zugestellten Strafbefehl für Irrtum (!!) und informiert mich erst vier Tage nach Rechtskraft. Ich nehme Akteneinsicht und stelle umfangreichen Wiederaufnahmeantrag mit zahlreichen Zeugen für Alibi, anwaltlicher Versicherung bez. Info der Polizei etc. Nachdem ich in der Folge mehrfach nachgehakt habe, wird die Wiederaufnahme irgendwann für zulässig erklärt und mithilfe der vorgetragenen Beweismittel nachermittelt ...Zum vollständigen Artikel


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