Wenn sich der Eigentümer selbst ein Geschäftsführergehalt bezahlt

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Was sich der Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH selber an Gehalt zahlt, muss angemessen sein. Sonst kann die GmbH das Geld nicht als Betriebskosten geltend machen. Und ob das Gehalt angemessen ist, muss regelmäßig überprüft werden. Bei dieser Prüfung werden folgende Gehaltsbestandteile berücksichtigt (BMF, Schr. v. 14.10.2002, IV A 2S 274262/02, BStBl 2002 I, S. 972):

  • Festgehalt (einschließlich Überstundenvergütung),
  • Zusatzvergütungen (z. B. Urlaubsgeld, Tantiemen, Gratifikationen),
  • Pensionszusagen und
  • Sachbezüge.

Doch damit nicht genug: Die Vergütungsbestandteile dürfen sowohl dem Grunde nach als auch der Höhe nach nicht durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst sein. Zudem müssen sowohl die einzelnen Gehaltsbestandteile als auch die Gesamtvergütung angemessen sein. Danach ist zu prüfen, ob auch ein fremder Geschäftsführer, der keine Beteiligung an der GmbH hält, diese Entlohnung für seine Tätigkeit erhalten hätte (sog. Fremdvergleich) ...

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