Sturz beim Bowlingturnier ein Arbeitsunfall?

von Thorsten Blaufelder

Auch eine Verletzung durch einen Sturz beim Bowlen kann ein Arbeitsunfall sein. Voraussetzung ist nur, dass es eine betriebliche Veranstaltung war, wie das Sozialgericht (SG) Aachen in einem am Donnerstag, 07.12.2017, bekanntgegebenen Urteil entschied (AZ: S 6 U 135/16).

Im Streitfall hatte eine Haustechnik-Firma einen Außendienst-Mitarbeiter zu einer Fortbildungsveranstaltung eines Partnerunternehmens geschickt. Fester Programmpunkt dieses „Exklusiv-Partnertreffens“ war auch ein Bowlingturnier sämtlicher Teilnehmer. Beim Anlaufnehmen rutschte der Außendienstler aus und stürzte. Seine linke Schulter musste danach operiert werden.

Sturz privat veranlasst?

Den Sturz wollte der Arbeitnehmer als Arbeitsunfall anerkannt haben. Die Berufsgenossenschaft meinte jedoch, beim Bowlen habe er sich privaten Dingen gewidmet.

Dem widersprach nun das Sozialgericht Aachen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK