Sturz bei betrieblichem Bowling-Turnier als Arbeitsunfall

Das Sozialgericht Aachen hat entschieden, dass der Sturz eines Versicherten während eines auf einer Dienstreise durchgeführten betrieblichen Bowling-Turniers einen Arbeitsunfall darstellen kann.

Der Versicherte hatte an einer mehrtägigen betrieblichen Veranstaltung eines Partnerunternehmens seines Arbeitgebers teilgenommen. Im Rahmen jener Veranstaltung fand auch ein Bowling-Turnier zwischen sämtlichen Teilnehmern statt, in dessen Verlauf der Kläger auf der Bowlingbahn ausrutschte und sich seine Schulter ausrenkte. Die beteiligte Berufsgenossenschaft hatte die Anerkennung des Sturzes als Arbeitsunfall noch mit dem Argument verneint, der Kläger habe sich beim Bowling privaten Belangen gewidmet.

Das SG Aachen hat der Klage stattgegeben und festgestellt, dass es sich um einen Arbeitsunfall gehandelt hat ...

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