Schutz vor Spionage Apps – Google erweitert Safe Browsing

von Dr. Datenschutz

Goolge hat jüngst seine Richtlinie zur unerwünschten Software erweitert und will so Android-Nutzer besser vor Apps schützen, die heimlich Daten sammeln. „Schutz vor Datenerschleichung“ nennt der amerikanische Konzern das Ganze. So sollen dann künftig Warnmeldungen angezeigt werden, wenn Apps oder Webseiten Daten des Nutzers ohne dessen Zustimmung sammeln.

Einen Schritt weiter

Bislang ist es so, dass im Browser die typische rote Warnseite mit dem Hinweis: „Augen auf!“ erscheint, sobald man auf eine Webseite kommt, die gegebenenfalls Maleware enthält oder die unter dem Verdacht steht, eine betrügerische Inhalte zu verbreiten. Mit der Erweiterung der „Richtlinie zur unerwünschten Software“ weitet Google dieses Angebot nun auch für seine Android-Nutzer aus.

Sammelt also eine App personenbezogene Daten wie etwa die Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mailadressen) oder auch Gerätedaten, so muss der App-Anbieter die Nutzer explizit darauf hinweisen. Dies gilt insbesondere für die Fälle, bei denen die Datensemmelwut nicht mit der Funktionalität der App selbst zu tun hat:

Erhebt und übermittelt eine App darüber hinaus personenbezogene Daten, die nicht mit der Funktionalität der App in Zusammenhang stehen, muss die App vor der Erfassung und Übermittlung deutlich hervorheben, wie die Nutzerdaten verwendet werden, und der Nutzer muss eine ausdrückliche Einwilligung dazu erteilen.

heißt es hierzu in einem kürzlich erschienen Blogartikel des Safe Browsing Teams ...

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