Seniorin testet tödliches Gift Rizin an Mitbewohnern – Festnahme

von Stephan Weinberger

Eine 70-jährige Heimbewohnerin aus Vermont wollte sich mit Rizin selbst vergiften – dazu sammelte sie im Garten der Seniorenresidenz Rizinus-Samen, um daraus Rizin herstellen. Doch zuerst wollte sie das Gift an ihren Mitbewohnern testen. Ernste Konsequenzen gab es glücklicherweise nicht. Das US-Justizministerium berichtet über den Fall.

So teilt die US-Bundesbhörde mit, dass es sich bei der Täterin um die 70 Jahre alte Betty M., welche ein Apartment in der idyllischen Wake-Robin-Seniorenresidenz in Shelburne im US-Bundesstaat Vermont bewohnt, handelt. Die Frau fuhr kürzlich ins Krankenhaus, um ihren Gesundheitszustand überprüfen zu lassen. Den Ärzten erzählte sie, sie habe Rizin selbst hergestellt und über Wochen anderen Bewohnen und Gästen ins Essen und Getränke gemischt. Die Klinik informierte das FBI über den Vorfall.

Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten in der Küche der 70-Jährigen tatsächlich mehrere selbst etikettierte Fläschchen und Pillendosen, wobei eine Flasche mit „Rizin“ beschriftet war. Labortests bestätigten, dass es sich bei dem Inhalt um das besagte Gift handelte. In den anderen Fläschchen waren Extrakte von Äpfeln, Kirschen und Fingerhut, aus denen nach Einschätzung der Experten ebenfalls Gift hergestellt werden kann.

Rizin kann bereits in geringen Dosen tödlich wirken ...

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