Meine Kandidatur als künftiger Direktor der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz

Sehr geehrte Mitgliederinnen und Mitglieder der Versammlung der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz!

Kommenden Montag wird Ihnen die sogenannte Findungskommission einen einzigen Kandidaten präsentieren, den sie dann ganz demokratisch zum neuen Direktor der LMK wählen dürfen. Ob Herr „Dr.“ Eumann für die Gewährleistung der Statsferne eine hinreichend moralisch integere Persönlichkeit bietet, werden Sie zu befinden haben.

Das fadenscheinige Verfahren einer „Findung“ allerdings hätte ich eher in einem afrikanischen Schwellenland erwartet. An Ihrer Stelle als Wahlversammlung käme ich mir bei nur einem einzigen Kandidaten unterfordert vor.

Als guter Demokrat möchte ich Ihnen daher konstruktiv eine Alternative anbieten. Für das Monatsgehalt von rund 10.000,- € (Besoldungsstufe B7) würde ich mir auch das Programm von sat.1 zumindest auszugsweise ansehen, allerdings sollten dann auch ein 13. Monatsgehalt und ein Dienstwagen drin sein.

Im Gegensatz zu meinem Mitbewerber verfüge ich als Volljurist über die Befähigung zum Richteramt, bin Fachanwalt für Medienrecht und habe mich vor vier Jahren unwiderruflich aus aktiver Politk zurückgezogen. Selbst nach dem entsprechenden Gesetz für NRW, an dem mein Mitbewerber federführend beteiligt war, wäre ich also überqualifiziert. Wie mein Mitbewerber, ein Geschichtswissenschaftler, pflege auch ich historische Interessen, gelte etwa als Spezialist für Able Archer 83. 2013 erschien mein auf eigenen Recherchen basierendes Buch über Geheimdienste im Kalten Krieg.

Für ein Antichambrieren dürfte die Zeit etwas knapp sein ...

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Rheinland-Pfalz von oben 2017

Rheinland-Pfalz von oben 2017 Wer in der Landschaft von Rheinland-Pfalz lesen will wie in einem Buch, muss aufsteigen und das Land aus der Vogelperspektive erleben: den schier unendlichen Pfälzer Wald, das Mittelrheintal als Inbegriff der deutschen Romantik oder die urgeschichtlichen Vulkanseen der Eifel. Der Film „Rheinland-Pfalz von oben“ ist eine 90-minütige Hommage an das Bundesland, das im Mai 2017 sein 70-jähriges Bestehen feiert. Die sanft über Städte, Berge, Täler und Flüsse gleitende Cineflex-Kamera stellt Zusammenhänge her und deckt selbst für kündige Einheimische manche Überraschung auf. Ein sparsamer, pointierter Text liefert Würze und Tiefe zu den opulenten Aufnahmen und erklärt zum Beispiel, warum das Rheinland vor der Pfalz steht. Oder warum die Hessen gar nicht im Landesnamen vorkommen, wo doch Rheinhessen das Rheinland geographisch mit der Pfalz verbindet. In der Bevölkerung war das nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene Bindestrich-Land lange umstritten - es hatte keine gemeinsame Identität, bis auf die gefühlte Nähe zu Frankreich. Noch heute sind die drei rechtsrheinischen und damit zu Wiesbaden gehörenden Ortsteile von Mainz (Kastel, Kostheim und Amöneburg) ein beliebtes Thema in der Fassenacht. Der Wald und der Wein - diese beide Elemente prägen zentrale Landschaften von Rheinland-Pfalz und verraten viel über die Seele der Region. Von der „deutschen Toskana“ ist oft die Rede, wenn es um die Pfalz geht – dank ihrer Topographie und Traditionen braucht die Landschaft diesen Vergleich nicht zu fürchten. Das Rheinland und die Pfalz waren oft Spielball der Geschichte, im Lauf der Jahrhunderte wurden sie überrannt, geplündert, verwüstet. Doch die wechselnden Machthaber befruchteten auch die Kultur: Römer und Bayern brachten Ordnung und gaben vielen Städten ein Gesicht, von den Franzosen blieb die Freiheitsliebe. 1832 zeigten die Pfälzer erstmals Schwarz-Rot-Gold und probten damit den Aufstand – sie demonstrierten mit französischer Hilfe Einigkeit und Recht und Freiheit in einem deutschen Vaterland. Das Hambacher Schloss steht für dieses Kapitel – ein nationaler Mythos. Ein anderer ist die Mitgift der preussischen Rheinländer, die Wacht am Rhein. Ausgerechnet die verhassten Preussen machten den Mittelrhein zum Herzstück der Romantik und prägten damit den deutschen Mythos schlechthin. 1832 zeigten die Pfälzer erstmals Schwarz-Rot-Gold und probten damit den Aufstand - sie demonstrierten mit französischer Hilfe Einigkeit und Recht und Freiheit in einem deutschen Vaterland. Das Hambacher Schloss steht für dieses Kapitel - ein nationaler Mythos. Ein anderer ist die Mitgift der preußischen Rheinländer, die Wacht am Rhein. Ausgerechnet die verhassten Preußen machten den Mittelrhein zum Herzstück der Romantik und prägten damit den deutschen Mythos schlechthin.


Festrede Marc Jan Eumann - 60 Jahre Siebenbürger Sachsen in NRW

Festrede Marc Jan Eumann, Staatssekretär bei der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen Verband der Siebenbürger Sachsen Landesgruppe Nordrhein-Westfalen http://www.siebenbuerger.de/nrw/ "Wir sind daheim" 60 Jahre Siebenbürger Sachsen in NRW Jubiläumsfeier am 24. September 2011 in Gummersbach Eine Videodokumentation von Günther Melzer http://www.melzer.de mit freundlicher Unterstützung der Carl Wolff Gesellschaft http://www.carlwolff.de


Tennisnummer

Markus Kompa gewann mit seiner stilistisch neuartigen Zauberdarbietung zum Thema "Tennis" 1990 beim Prix Juventa Magica in Berlin den Preis für die publikumswirksamste Darbietung. 1996 produzierte die SWR-Sportjournalistin Ute Kamphausen dieses Video.



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