Dreijährige Kündigungsfrist des Arbeitnehmers ist unwirksam.

Ein Speditionskaufmann aus Leipzig verdiente bei seinem Arbeitgeber monatlich 1.400 Euro brutto. Im Juni 2012 bot ihm sein Arbeitgeber an, das Gehalt auf 2.400 Euro brutto anzuheben. In der entsprechenden Zusatzvereinbarung zum Arbeitsvertrag vereinbarten die Parteien zudem, die Kündigungsfrist auf drei Jahre zum Monatsende anzupassen. Die Frist sollte sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer gelten.

Im Dezember 2014 kam es zwischen dem Arbeitnehmer und seinem Arbeitgeber zu Streitigkeiten, so dass der Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis „ordentlich und fristgemäß“ – entsprechend der gesetzlichen Regelung (§ 622 BGB) – zum 31.01.2015 kündigte.

Die Kündigung wollte der Arbeitgeber jedoch nicht hinnehmen und klagte auf Feststellung, dass das Arbeitsverhältnis über den 31.01.2015 fortbestehe und die Kündigung nur mit einer Frist von drei Jahren möglich sei ...

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