“Mrs” oder “Ms”: Wie umgeht man Fettnäpfchen bei englischsprachiger Korrespondenz mit Frauen?

von Bernhard Schmeilzl

Wer beruflich mit Briten oder Amerikanern zu tun hat, steht oft vor der Frage, wie man weibliche Empfänger korrekt anschreibt. Bei Männern ist es ganz einfach: “Dear Mr. Smith” oder “Dear Sir“. Fertig ist die Laube, ganz egal, ob der Emfänger des Briefes oder der eMail jung oder alt, verheiratet, ledig oder geschieden ist.

Was ist aber die korrekte Titel bei Frauen? Zur Auswahl stehen “Mrs”, “Miss”, “Ms” oder gar “Madam”. Was bedeutet was? Nun, hier gleich das Ergebnis vorweg: Die sichere Wahl bei beruflicher Korrespondenz ist das neutrale “Ms“. Es entspricht dem deutschen “Frau Schmidt” und passt immer. Die Abkürzung “Mrs” verwendet man, wenn man sicher ist, dass die Empfängerin verheiratet ist. Die Bezeichnung “Miss” passt nur – wenn überhaupt – bei jungen, unverheirateten Frauen. Klingt aber im Englischen heutzutage ebenso altmodisch und tendenziell bevormundend wie das deutsche “Fräulein”, das im Geschäftsleben nur mehr unverbesserliche Patriarchen verwenden.

Im Ergebnis ist es also doch ganz einfach: Im Zweifel “Ms”. Wenn man weiß, dass die Adressatin verheiratet ist, wahlweise “Mrs”. Oft werden Briten und Amerikaner ohnehin auf die “first name basis” umschwenken, dann hat sich die Frage ohnehin erledigt ...

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