Rezension: Sachenrecht nach Anspruchsgrundlagen

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: Sachenrecht nach Anspruchsgrundlagen

Schellhammer, Sachenrecht nach Anspruchsgrundlagen samt Wohnungseigentums- und Grundbuchrecht, 5. Auflage, C.F. Müller 2017

Von Rechtsassessor Dr. Arian Nazari-Khanachayi, LL.M. Eur., Heidelberg

Die Präsentation des materiellen Rechts nach Anspruchsgrundlagen erfreut sowohl Studierende und Rechtsreferendare, die sich auf die Erste oder Zweite juristische (Staats-)Prüfung vorbereiten, als auch praktizierende Juristen, insbesondere in den Anfangsjahren. Denn in der überwiegenden Zahl der Lebenssachverhalte begehrt eine Partei von einer anderen Partei eine bestimmte Handlung (z.B. Zahlung, Unterlassung, Duldung u.s.w.). Um ein solches Anspruchsziel durchsetzen zu können, besteht die erste Aufgabe des Juristen darin, die einschlägige Anspruchsgrundlage zu bestimmen. Vor diesem Hintergrund ist es besonders erfreulich, dass Herr Kurt Schellhammer, Präsident des Landgerichts a.D., – auch – das Sachenrecht nach Anspruchsgrundlagen illustriert. Für die mit 691 Seiten umfangreiche Neuauflage wurde die Rechtsprechung bis zum 17. Februar 2017 im Fließtext eingearbeitet (vgl. Vorwort zur 5. Auflage).

In formaler Hinsicht überzeugt das Werk bereits sowohl durch die 38 Schaubilder als auch die unzähligen Beispiele, respektive Beispielsfälle/-formulierungen, die in grauen Kästchen hervorgehoben werden: So eigenen sich die Schaubilder (zum Verzeichnis der Abbildungen vgl. S. LIII f.) hervorragend dazu, sich – nochmals – einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Punkte innerhalb der jeweiligen Regelungskomplexe/Rechtsinstitute existieren und in welchem Verhältnis sie zu einander stehen, um entweder den Text einfacher zu erfassen oder sich zügig die jeweilige Unterpunkte der Materie wieder zu vergegenwärtigen ...

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