Urlaubsanspruch von Minijobbern bei Kündigung

Kündigt ein Minijobber, so stellt sich oft die Frage, wie hoch der Urlaubsanspruch von Minijobbern bei Kündigung ist? Wie so oft kommt es auf ein paar weitere Bedingungen an, um den Urlaubsanspruch konkret zu bestimmen.

Der Urlaubsanspruch von Minijobbern bei Kündigung bemisst sich genauso wie bei Ihren anderen Arbeitnehmern. Das bedeutet, es kommt darauf an, wann die Kündigung wirksam ist und wie lange der Minijobber bereits bei Ihnen beschäftigt ist, also ob er schon den vollen Urlaubsanspruch erworben hat.

Wichtig: Auch Minijobber haben Urlaubsansprüche! Urlaubsanspruch von Minijobbern

Der komplette Jahresurlaub steht Minijobbern zu, wenn sie 6 Monate (Wartezeit) im Betrieb beschäftigt sind (§ 4 Bundesurlaubsgesetz). Ist dies der Fall besteht im Grunde der volle Jahresurlaubsanspruch.

Bis dahin hat der Minijobber einen Anspruch auf Teilurlaub von 1/12 des Jahresurlaubsanspruchs für jeden vollen Monat, den das Arbeitsverhältnis bestanden hat.

Urlaubsanspruch von Minijobbern bei Kündigung in der ersten Jahreshälfte

Nun jedoch zu der Frage, ob ein Minijobber bei einer Kündigung Anspruch auf den vollen Jahresurlaub hat. Es kommt darauf an zu wann die Kündigung wirksam ist. Scheidet ein Minijobber nach erfüllter Wartezeit (von 6 Monaten) in der ersten Hälfte eines Kalenderjahres aus, steht ihm nur 1/12 des Jahresurlaubs für jeden Beschäftigungsmonat in dem ersten Halbjahr zu ...

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