Erhöhung der Mindestlöhne in der Pflege

Dritte Pflegearbeitsbedingungenverordnung erlassen

Es fehlt an Arbeitskräften in den Pflegeberufen. Besonders im vergangenen Wahlkampf wurde dieses Thema mit viel Interesse verfolgt – schließlich geht es auch darum, die immer älter werdende Gesellschaft fachgerecht versorgen zu können. Um einen Anreiz für qualifizierte und motivierte Arbeit in diesem Bereich zu schaffen, wurde die Dritte Pflegearbeitsbedingungenverordnung erlassen, die mit dem 01.11.2017 in Kraft getreten ist


Was wird geregelt?

Gem. § 2 I der 3. PflegeArbbV gilt bis zum Ende dieses Jahres ein Mindestlohn für alle Pflegebetriebe – ambulant wie stationär – von 10,20 € pro Stunde in den westlichen Bundesländern, in den östlichen von 9,50 €. Ab dem 01.01.2018 beträgt der Pflegemindestlohn 10,55 € im Westen und 10,05 € in den östlichen Bundesländern. Während er mit dem 01.01.2019 erneut um 0,50 € erhöht wird, gilt ab dem 01.01.2020 ein Mindestlohn von 11,35 € im Westen und 10,85 € im Osten. Diese Mindestlöhne gelten nicht in privaten Haushalten – hier verbleibt es beim gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 € ...

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