Ein Abend im Lovelace

„Lovelace“, benannt wohl nach Ada Lovelace, nennt sich ein neues Hotel in der Münchner Innenstadt, genauer gesagt ein „Hotel-Happening“. Denn dieses Hotel soll voraussichtlich nur ungefähr zwei Jahre existieren, danach wird das Gebäude wieder eine andere Nutzung erfahren.

Bevor das passiert, richtet das Online-Magazin Telepolis des Heise-Verlags regelmäßig Veranstaltungen der Reihe „Telepolis-Salon“ aus. Dort wird sporadisch jeweils ein bestimmtes Thema mit einigen eingeladenen Experten und vor Publikum diskutiert.

Mein Thema: Recht auf Sezession

Gestern kam mir, wie hier schon angekündigt, die Ehre zu, Experte zu sein. Es ging um das Thema Sezession, wobei mir der juristische Part zukam: Ich sollte aus völkerrechtlicher Sicht darlegen, ob ein Recht auf Sezession besteht.

Nun ist Telepolis allgemein ein Magazin, das sich nicht scheut, Meinungen und Standpunkte (auch kontroverser Natur) zu publizieren. Im Gegensatz zu den Agenturmeldungskopierbetrieben, in die sich manche Medien heute leider entwickelt haben, ist das ein wohltuender Kontrast.

Bedrohte Völker und politische Bildung

Außer mir saßen daher noch zwei andere Gäste in der Runde, die ihre spezifischen Sichtweisen in die Diskussion einbrachten: Dr. Kamal Sido, syrischer Kurde und Nahost-Experte der Gesellschaft für bedrohte Völker, sowie Prof. Ursula Münch von der Akademie für Politische Bildung in Tutzing.

Das Format der Veranstaltung war dergestalt angelegt, dass mit jedem Referenten ein ca. zwanzigminütiges Einzelinterview geführt wurde. Jeder Interviewer war ein anderes Mitglied der Telepolis-Redaktion, das sich intensivst auf das Gespräch vorbereitet hatte ...

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