Protokoll der mündlichen Prüfung zum 1. Staatsexamen – Niedersachsen vom August 2017

Bei dem nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem Ersten Staatsexamen der Mündlichen Prüfung in Niedersachsen vom August 2017. Das Protokoll stammt auf dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.

Weggelassen wurden die Angaben zum Prüferverhalten. Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

Prüfungsthemen: Strafrecht

Vorpunkte der Kandidaten

Kandidat 1 2 3 Vorpunkte 51 49 54 Aktenvortrag 1 1 1 Zivilrecht 11 11 13 Strafrecht 11 11 11 Öffentliches Recht 12 13 13 Endpunkte 85 84 91 Endnote 9,5 9,4 10,4

Zur Sache:

Prüfungsthemen: Thema waren zunächst die Verfahrensgrundsätze im Strafprozess und dann ein Fall, der die Themen Mord/Totschlag iVm § 28 zum Inhalt hatte und sich mit der Abgrenzung error in persona/abberatio ictu beim Anstifter und beim Täter beschäftigte.

Paragraphen: §211 StGB, §212 StGB, §28 StGB, §25 StGB

Prüfungsgespräch: Frage-Antwort, hält Reihenfolge ein, verfolgt Zwischenthemen, hart am Fall

Prüfungsgespräch:

Strafrecht war als zweites dran nach Zivilrecht und wir begannen mit den Verfahrensgrundsätzen im Strafprozess. Ich war als zweites an der Reihe und erläuterte das Legalitätsprinzip und den Gegenpart (das Opportunitätsprinzip) und nannte entsprechende Normen (§§ 152 II, 153 ff., 163, 170 StPO). Insgesamt dauerten die Verfahrensmaximen vielleicht eine knappe Viertelstunde. Der Prüfer lässt einen öfters reden und unterbricht einen nicht sofort, signalisiert aber auch nicht mit Blicken oder Nicken, dass das, was man sagt, richtig ist ...

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