Rückblick auf eine interessante Tagung zur Gesichtserkennung

von Conrad S. Conrad

Am 7. November fand in Berlin eine Tagung rund um die privatwirtschaftliche Gesichtserkennung, allen voran in Supermärkten, zur personalisierten Werbung statt. Auch die datenschutz nord GmbH nahm an dieser Veranstaltung teil und konnte im Rahmen eines Vortrages die datenschutzrechtlichen Anforderungen an die Gesichtserkennung wie auch die Rolle des Datenschutzbeauftragten nach der DSGVO vorstellen.

Nach einer kurzen Begrüßung der Teilnehmer und Referenten durch den Veranstalter, Herrn Rechtsanwalt Dr. Klemm aus Düsseldorf stellte Frau Elke Oberg von Cognitec Systems GmbH aus Dresden den derzeitigen Stand der Technik vor und wagte eine Prognose über zukünftige Chancen bzw. Risiken. Anhand von längst etablierten Zutrittskontrollsystemen an Flughäfen oder in Spielhallen veranschaulichte die Referentin einige Systeme ihrer Kunden.

Gleichzeitig nahm sie diese Gelegenheit aber auch zum Anlass, auf die – oftmals in den Medien – falsch dargestellten Schreckensszenarien der Totalüberwachung einzugehen. Die Mehrzahl der aktuellen Überwachungskameras in der Öffentlichkeit seien technisch gar nicht in der Lage, jedes Gesicht einwandfrei zu identifizieren. Breits bei schnellen Bewegungen der Menschen (z.B. im fahrenden Auto), schlechten Lichtverhältnissen, einem Neigungswinkel von deutlich über 15 Grad wie auch bei einer zu geringen Pixeldichte wegen einer schlechten Auflösung des Bildes würde diese als „Super Search“ bezeichnete Massen-Gesichtserkennung schlecht bis gar nicht funktionieren. Gleichwohl könne sich dies in einigen Jahren durch die stetig verbesserte Technologie und Rechenleistung ändern.

Datenschutz bei der Gesichtserkennung nach der DSGVO

Es folgte der Vortrag des Verfassers dieses Beitrages (Conrad S ...

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