Für ein steuerliches Frühstück muss Butter auf die Stulle

von Christoph Iser

Können Sie sich vorstellen, dass im Rahmen der steuerlichen Rechtsprechung ein Frühstück definiert wird? Doch, dies gibt tatsächlich zwar Zusammenhang mit der möglichen Besteuerung von Sachbezügen.

In einem Streitfall vor dem FG Münster hatte ein Unternehmen seinen Mitarbeitern und Gästen täglich 150 Brötchen angeboten. Zudem konnten sowohl Mitarbeiter als auch Gäste den ganzen Tag lang unentgeltlich Heißgetränke aus einem entsprechenden Automaten zapfen. Das Finanzamt erkannte im Zusammenhang von beiden Punkten die unentgeltliche Zurverfügungstellung eines Frühstücks an die Mitarbeiter und wollte daher diesen Sachbezug entsprechend der Sachbezugswerten besteuern.

Für das Finanzamt ein lohnendes Geschäft: Ausgehend von einem Sachbezugswert von 1,70 € (in 2017) für ein Frühstück pro Tag und Mitarbeiter ergibt sich bei den 80 beschäftigten Mitarbeiter in dem betreffenden Unternehmen und pauschal nur 200 Arbeitstagen schon eine Bemessungsgrundlage von 27.200 € ...

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