Das beA und seine Tücken

Orlando Florian Rosu – Fotolia

Das beA hat bisher, wenn man den diversen Postings in den sozialen Medien glauben darf, überwiegend zu einer Vielzahl von zumindest technischen Problemen in der Anwaltschaft geführt. Für einige Beispiele möchte ich auf die Einträge in den Facebook-Gruppen

https://www.facebook.com/groups/beasupport/
https://www.facebook.com/groups/BesonderesElektronischesAnwaltspostfach/

bei Facebook hinweisen.

Ich aber glaube, dass die Probleme in der täglichen Arbeit mit dem beA in Zukunft mehr organisatorischer Art sein werden und das beA in seiner jetzigen Form nur dann zu einem für beide Seiten, nämlich der Justizverwaltung und den Anwälten, vernünftigen Ergebnis führen kann, wenn eine Vielzahl von Nachbesserungen organisatorischer Art vorgenommen wird.
Nehmen wir ein einfaches Beispiel

Der Anwaltswechsel im gerichtlichen Verfahren

Das Postfach ist grundsätzlich anwaltsbezogen, nicht kanzleibezogen, was wiederum heißt, dass unter Umständen ein Mandat nicht vernünftig über das bea abgewickelt werden kann, wenn zum Beispiel ein Anwaltswechsel innerhalb eines Zivilverfahrens stattfindet.
Bisher sieht es für mich so aus, dass das Gericht zum Beispiel bei einer Sozietät sich einen der auf dem Briefbogen erwähnten Anwälte aussucht.

Das mag bei einer Einzelkanzlei oder auch einer kleinen Sozietät erst einmal kein Problem bereiten.
Das Problem tritt aber dann ein, wenn der bisher in dem Mandat angeschriebene Anwalt die Kanzlei wechselt.

Dieses Problem tritt sowohl ein, wenn es sich um einen angestellten Anwalt handelt, wie auch um einen Sozius ...

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