Medienöffentlichkeit in Gerichtsverfahren

Medienöffentlichkeit in Gerichtsverfahren

Wir alle kennen die Gerichtssendungen im Fernsehen und das verzerrte Bild der deutschen Justiz, welches sie uns vermitteln. Doch das könnte sich bald ändern, denn ab April 2018 sollen in den deutschen Bundesgerichten Kameras zulässig sein.


Was wird geregelt?

Seit 1964 regelt § 169 S. 2 GVG (Gerichtsverfassungsgesetz) das Verbot von Ton- und/oder Fernsehaufnahmen während einer Prozessverhandlung, die der öffentlichen Vorführung dient. Erlaubt sind Aufnahmen lediglich vor und nach der Verhandlung sowie in den Pausen oder außerhalb des Gerichtssaals. Nach dem neuen EMöGG (Erweiterung der Medienöffentlichkeit in Gerichtsverfahren) soll die Öffentlichkeit künftig einen besseren Einblick in Gerichtsverfahren erhalten.

Kritiker befürchten, dass sich die mediale Berichterstattung lediglich auf besonders skandalöse und sensationelle Fälle beschränken und sich zu einer Gerichts-TV Show entwickeln wird ...

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