Häftlinge zweigen Fleischprodukte aus JVA-Küche ab

von Jannina Schäffer

Dass im Gefängnis mit Zigaretten gehandelt wird, ist altbekannt. Im Hochsicherheitsgefängnis Celle sorgten jetzt jedoch mehrere Häftlinge für Aufmerksamkeit, die mit Schnitzeln und Würstchen gedealt haben sollen. Nun wird den Männern vor dem Amtsgericht Celle deswegen der Prozess gemacht.

Vier Insassen der JVA sollen über mehrere Monate hinweg verschiedene Fleischprodukte aus der JVA-Küche gemopst haben. Das Fleisch verwahrten sie dann in eigenen Gefrierfächern, um es später an andere Häftlinge weiterzugeben. Unter den 42 bis 57 Jahre alten Angeklagten befindet sich auch ein Doppelmörder. Aus Sicherheitsgründen wurde die Verhandlung deswegen in den großen Saal des Oberlandesgerichtes verlegt. Dort mussten drei der Angeklagten gemeinsam mit fünf Wachleuten in einem Kasten aus Panzerglas Platz nehmen. Im Gerichtssaal stand außerdem ein Kühlschrank mit den beschlagnahmten Wurstwaren.

Küchenchef half den Wurst-Dealern

Aufgeflogen sind die Wurst-Dealer wohl nur deswegen, weil einer der Beteiligten die anderen bei der JVA-Leitung verpetzte ...

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