So werden Serienjunkies zu besseren Studenten

65 Prozent der Deutschen zwischen 20 und 29 Jahren sehen sich täglich eine Serie an.

Dies geht aus einer repräsentativen Statista-Befragung aus dem letzten Jahr hervor – mittlerweile liegt der Wert wahrscheinlich noch höher. Doch was sagt uns das? Gut, fast zwei von drei Menschen schalten täglich den Fernseher ein oder nutzen Streaming-Dienste; das ist naheliegend.

Doch welche Konsequenzen folgen aus diesem hohen Serienkonsum? Eines ist sicher: Serienschauen ist ein zeitintensives Hobby, welches die traditionellen Freizeitbeschäftigungen nach und nach ablöst. Lass uns kurz rechnen: Bei einer durchschnittlichen Episodendauer von 45 Minuten und dem täglichen Konsum von einer Serie (konservativ gerechnet, zum Teil sehr konservativ) gehen pro Woche 45 Minuten * 7 = 315 Minuten = 5,25 Stunden drauf.

Das ist eine ganze Menge – und nur das untere Ende.

Aus diesem Grund wird die Zeit, die wir vor dem Bildschirm verbringen, häufig negativ bewertet. Serien gelten als Zeitverschwendung: Wenn du Serien schaust, kannst du nichts Produktives tun. Sie stehen als visuelles Genussmittel in Konkurrenz zu deiner Arbeit und deinem Studium.

Doch ist das wirklich so?

Netflix, Amazon und Co. sind besser als ihr Ruf

Der Hauptgrund, warum sich Streaming-Angebote wie Netflix, Amazon und Co. gegen konventionelle Fernsehprogramme durchsetzen, liegt klar auf der Hand: Hochwertige, moderne Produktionen, die zu jeder Zeit verfügbar sind. Mediatheken oder Bezahlsender funktionieren auf ähnliche Weise.

Dies hat einen großen Vorteil: Wir können selbst entscheiden, was wir wann sehen wollen – und wieviel. Doch in diesem Nachsatz versteckt sich die größte Gefahr, die diese Konstruktion mit sich bringt. Denn wir Menschen sind nicht besonders gut darin, ein angemessenes Pensum von reizauslösenden Konsumgütern festzulegen und letztendlich auch einzuhalten ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK