Rezension: Bankrechts-Handbuch

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: Bankrechts-Handbuch

Schimansky / Bunte / Lwowski (Hrsg.), Bankrechts-Handbuch, 5. Auflage, C.H. Beck 2017

Von David Eckner, LL.M. (KCL)

Der Monat August in 2017 markiert das Wiederaufleben eines Klassikers. Mit der Neuerscheinung des Bankrechts-Handbuchs darf der C.H. Beck-Verlag 2017 dieses Wiederaufleben feiern und zwar als Jubiläum. Im Frühjahr 1997 erschien die erste Auflage des Bankrechts-Handbuchs, herausgegeben von Herbert Schimansky, Hermann-Josef Bunte und Hans-Jürgen Lwowski. Zwanzig Jahre später zeigt sich das Werk so kräftig wie zu Beginn. Das Handbuch zählt zu den umfassendsten Darstellungen des gesamten öffentlichen und zivilen Bank- und Kapitalmarktrechts, ein Must-have für jeden Praktiker und Wissenschaftler.

Mit über sechzig Autoren und rund siebentausend Seiten zählt das Bankrechts-Handbuch zu einer der stärksten Publikationen am Markt. Trotz der mannigfaltigen Regulierungswellen – überwiegend aus europäischer Feder – fasst das Handbuch die Komplexität des Bankrechts sowie seine Rechtsquellenarchitektur in einfache Gliederungsstrukturen. Es dürfte außer Frage stehen, dass das Bankrechts-Handbuch eine feste Referenzgröße darstellt und zwar nicht erst nach dem Blick in das Bearbeiterverzeichnis. Alle Autoren verfügen über zahlreiche Jahre Praxiserfahrung in den jeweiligen Regelungsbereichen und dürften als Meinungsinstanzen aufgefasst werden. Insoweit schafft der „Schimansky/Bunte/Lwowski“ Rechtssicherheit für Marktteilnehmer, die die Komplexität und Überfrachtung des Regelungsbereichs an vielen Stellen kaum noch selbst durchschauen können. Zwar ersetzt das Handbuch die Rechtsabteilung des Instituts nicht, trägt jedoch in allen Bereichen dazu bei, die Regelungen besser einordnen zu können ...

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