Ein Blick hinter die Ray Ban – Die Wahrheit über die Jura-Roboter

Ein Blick hinter die Ray Ban

Unter Studierenden giltst du als eingebildet, erhaben und oberflächlich. Viele von uns treten als eine Armee von timberlandstragenden, perlenbeohrringten, hornbrillenzurechtrückenden Zombies auf, deren vornehme Bibliotheksblässe sie adelt.
Doch hinter der Fassade passiert auf dem Weg zum ersten Examen, was für die meisten nicht nachvollziehbar ist.

„Vier gewinnt“ als Mott – Klausurergebnisse zählen nicht für den Abschluss

Während ein Bachelorstudent heutzutage unter Dauerstress und -belastung steht, bei jeder Klausur Punkte für den Bachelorabschluss zu sammeln, wird dir als Jurastudent an der Uni als Erstes das Credo „Vier gewinnt“ beigebracht.
Die ersten Semester werden also -zumeist- mit einer Kombination aus Prokrastination und Bulimielernen in der Klausurenphase verbracht, das effektive Lernen kommt oft zu kurz, das Etappenziel ist die Zwischenprüfung.

Das Examen – Die persönlichen Olympischen Spiele der Juristen

In einem krassen Kontrast dazu steht das, was danach kommt. Das Examen, ein während des Grundstudiums in weiter Ferne liegendes Mysterium, rückt in greifbare Nähe- nicht vom Kenntnisstand, aber zumindest vom vorgezeichneten Studienverlauf her.
Plötzlich merkst du, in was für ein Schlamassel du dich hineinmanövriert hast, als du naiv direkt aus der Schule an die Uni gegangen bist und gedacht hast „Ich mach mal Jura!“

„Die Stofffülle ist nicht lernbar, die Menge an Lehrbüchern nicht lesbar und der Druck nicht tragbar“

Die Stofffülle ist nicht lernbar, die Menge an Lehrbüchern nicht lesbar und der Druck nicht tragbar.

Familien haben selten Verständnis

Von der Familie Verständnis zu erwarten ist utopisch, es sei denn, sie haben diese Situation selbst erlebt. Sechs Klausuren, eine mündliche Prüfung in einem Gebäude, wo man schon einnässt, wenn man die Entscheidung trifft, die Meldung zur staatlichen Pflichtfachprüfung persönlich abzugeben ...

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