Patientenverfügung (mit Muster)

Mittels der gesetzlich geregelten Patientenverfügung lässt sich für den Fall einer unfall- oder krankheitsbedingten Entscheidungsunfähigkeit im Vorhinein schriftlich festlegen, welche medizinischen Maßnahmen in einem Unfall oder Krankheitsfall erwünscht sind oder abgelehnt werden. Obwohl die Patientenverfügung zusammen mit der Vorsorgevollmacht jedem zu empfehlen ist, sind beide nur wenig verbreitet in Deutschland. Eine schriftlich verfasste Patientenverfügung ist zwar rechtlich bindend, entfaltet ihre Rechtskraft aber nur dann, wenn sie im Notfall auch aufgefunden bzw. von nahen Angehörigen durchgesetzt wird. Ein weiteres Problem im Zusammenhang mit der Patientenverfügung betrifft den Inhalt der Anordnungen für den Ernstfall, die in vielen Fällen nicht klar genug formuliert sind.

Inhalt:

Allgemeines zur Patientenverfügung Hinweise auf vorhandene Patientenverfügung Je konkreter, desto besser 1. Allgemeines zur Patientenverfügung

Wie zahlreiche Studien nachweisen, stehen immer mehr Bürger in Deutschland einer nachhaltigen und verbindlichen Regelung des eigenen Patientenwillens aufgeschlossen gegenüber. Nach diversen Schätzungen haben jedoch nur 10% der Bundesbürger eine schriftliche Patientenverfügung (auch als Patientenvollmacht bezeichnet). In den meisten Fällen wird zur Begründung angegeben, die genauen Anforderungen einer Patientenverfügung nicht zu kennen. Dies ist überraschend, da Informationen und Publikationen von Bundeministerien, Verlagen und privaten Organisationen leicht zu finden sind. Auch ein vertrauliches Gespräch mit dem Hausarzt sollte Gewissheit über die notwendigen Punkte einer ganz persönlichen Patientenverfügung bringen.

Formular zur Patientenverfügung

Ein bundeseinheitliches Formular einer Patientenverfügung gibt es nicht ...

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