„Verrechnungsstelle für Anwälte – wo ist da eigentlich mein Nutzen?“

Den Spruch kennt man aus der Schule oder von Weiterbildungen: „Es gibt keine dummen Fragen.“ Im Vertrieb ist das ähnlich, nur das es heißt: „Es gibt keine schlechten Fragen.“ Schlecht ist es nur, wenn gar nicht gefragt wird. Gut oder vielleicht sogar besser ist es, wenn die Frage einen Hauch von Provokation in sich trägt.

Eingangsquelle egal, wir antworten

Den großen Medienrummel mit Berichten im Handelsblatt und diversen Prozessen, siehe dazu z.B. den Wikipedia-Artikel zur AnwVS, haben wir schon vor Jahren hinter uns gelassen. Ist damit das Konzept der Verrechnungsstelle auch bei Anwälten etabliert und fest verankert? Wie so oft im Rechtswesen: Es kommt darauf an…

Auf der einen Seite ist die Sache rechtlich eindeutig geregelt und Anwälte dürfen ohne Verletzung ihrer Schweigepflicht Honorarrechnungen an Dienstleister wie uns geben. Auf der anderen Seite stellen uns Kanzleiinhaber am Telefon oder per Kontaktformular bzw. E-Mail Fragen, die immer noch sehr grundsätzlicher Natur sein können.

Besonders viel Freude bereiten uns jedenfalls die Rechtsanwälte, die einen leicht provokanten Unterton einbauen. Denn wer uns damit bewusst aus der Reserve kitzeln will, hat üblicherweise ein tiefergehendes Interesse an uns.

Mehr Aussage als Frage: „Ihr seid doch zu teuer“

Die besondere Pointe an dieser Stelle: Mit dem Kollegen hatten wir bislang keinen Kontakt und unser Preismodell kannte er gar nicht. Das war wirklich einfach so ins Blaue geschossen.

Ohne das Telefonat jetzt in ermüdender Detailtiefe zu wiederholen: Wir haben ihn mal nach seinen Außenständen gefragt und nach dem Aufwand für deren Beitreiben. Dann haben wir Pi mal Daumen kalkuliert, was ihn das an effektiver Arbeitszeit kostet, ohne dass es „billable“ ist ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK