470.000 € Schmerzensgeld - Hypoxischer Hirnschaden

Unser Mandant wurde wegen einer Beinverletzung zur stationären Behandlung aufgenommen und zunächst chirurgisch versorgt. Nachdem er über Schmerzen in der Brust mit Ausstrahlung in den linken Arm klagte, wurden ein Blutbild sowie ein EKG durchgeführt und sodann wegen eines pathologischen Troponinwertes sowie des Nachweises eines Infarktes ohne die sonst typischen ST-Hebungen (NSTEMI) die Übernahme auf die internistische Intensivstation veranlasst. Am Folgetag ergab eine Koronarangiographie (Herzkatheteruntersuchung) eine deutliche Koronarsklerose und leichtgradige Abgangsstenose des ersten Diagonalastes mit der Empfehlung einer konsequenten Sekundärprävention der kardiovaskulären Ereignisse. Die weitere stationäre Behandlung fand auf der internistischen Station des Krankenhauses ohne intensivmedizinische Überwachung statt, da keine gravierenden Läsionen im Koronarsystem oder Stenosen nachgewiesen worden waren. Nachts traten erneut Brustschmerzen auf. Obwohl das sofort erhobene EKG auffällig war, versäumte es der behandelnde Arzt, eine Monitor-Überwachung oder die Verlegung auf die Intensivstation zu veranlassen ...Zum vollständigen Artikel


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