Was ist eigentlich ein Opferanwalt?

In den Medien hört man immer wieder von Opferanwälten.

Aber was macht so ein Opferanwalt eigentlich ganz genau?

Im deutschen Strafrecht steht noch immer die Verteidigung des Straftäters im Vordergrund.

Wichtig in diesem Zusammenhang:

Auch die Opfer einer Straftat haben nach geltendem Recht besondere Rechte in einem Strafverfahren - dies gilt teilweise auch für die Angehörigen von Opfern einer Straftat.

Bei besonders schweren Straftaten - wie z. b. Mord, Totschlag oder schwere Körperverletzung - wird Opfern (oder auch Angehörigen von Opfern) vom Gericht ein Rechtsanwalt zur Seite gestellt (§ 397a Strafprozessordnung).

Dieser Anwalt kann dann die Opfer im Gerichtsverfahren vertreten, z. B. bei einer Nebenklage oder auch im Rahmen von notwendigen Zeugenaussagen.

Das Gericht kann in diesem Zusammenhang für die Beiordnung eines Opferanwalts auch bestimmen, dass die Opfer keine Kosten für den Anwalt zu tragen haben. Aber auch ohne gerichtliche Beiordnung haben Opfer von Straftaten grundsätzlich einen Anspruch als Nebenkläger am Gerichtsverfahren teilzunehmen; ggf. kann auch Prozesskostenhilfe beantragt werden, wenn die Voraussetzungen hierfür vorliegen ...

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