SCHÄTZUNG DER MÄNGELBESEITIGUNGSKOSTEN

yle="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%; widows: 2; orphans: 2"> yle="font-size: 11pt">Der Fall:

yle="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%; widows: 2; orphans: 2"> yle="font-size: 11pt">Der Bauherr beauftragte den Unternehmer mit der schlüsselfertigen Errichtung eines Wohnhau­ses. Der Unternehmer ließ die Fassadenarbeiten durch einen Nachunternehmer ausführen; dieser arbeitete mangelhaft. Nachdem der Bauherr den Unternehmer erfolglos zur Mangelbeseitigung aufgefordert hatte, ließ er ein Privatgutachten erstellen und holte Kostenvoranschläge ein, die Mangelbeseitigungskosten in Höhe von circa 24.000,00 € ergaben. Diesen Betrag hat der Bauherr als Kostenvorschuss gerichtlich geltend gemacht. Nach Beweisaufnahme vor dem Landgericht ge­langte der beauftragte Sachverständige zu Kosten der Mangelbeseitigung in Höhe von lediglich 5.000,00 €. Da das Landgericht ihm nur jenen Betrag zugesprochen hat, hat der Bauherr Berufung eingelegt und auch zweitinstanzlich den vollen von ihm bezifferten Betrag gefordert.

yle="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%; widows: 2; orphans: 2"> yle="font-size: 11pt">Die Entscheidung:

yle="margin-bottom: 0cm; line-height: 150%; widows: 2; orphans: 2"> yle="font-size: 11pt">Mangels Nachweis, dass ihm ein Kostenvorschuss in der geltend gemachten Höhe zusteht, wurde die Berufung zurückgewiesen. Gemäß § 637 Abs. 3 BGB kann ein Bauherr als Kostenvorschuss den Geldbetrag beanspruchen, der aus Sicht eines vernünftigen und wirtschaftlich denkenden Be­stellers voraussichtlich ausreichend ist, um die Mängelbeseitigung auszuführen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK