Protokoll der mündlichen Prüfung zum 2. Staatsexamen – NRW im August 2017

Bei dem nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem zweiten Staatsexamen der Mündlichen Prüfung in NRW im August 2017. Das Protokoll stammt auf dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.

Weggelassen wurden die Angaben zum Prüferverhalten. Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

Prüfungsthemen: Strafrecht

Vorpunkte der Kandidaten

Kandidat 1 Vorpunkte 5,25 Aktenvortrag 9 Prüfungsgespräch 12 Endnote 9,75 Endnote (1. Examen) 9,02

Zur Sache:

Prüfungsthemen: Anders als es in allen Protokollen gelesen habe, hat der Prüfer keinen aktuellen Fall geprüft. Außer ich habe nicht mitbekommen, dass sich in der letzten Zeit ein solcher Fall ereignet hat. Es ging ganz klassisch um versuchten Mord und vollendete gefährliche Körperverletzung. Dabei prüfte der Prüfer äußerst strukturiert, wollte gerne präzise und ausführliche Begründungen hören und legte Wert auch passende Stichwörter.

Paragraphen: §211 StGB, §224 StGB, §170 StPO, §24 RPflG

Prüfungsgespräch: Frage-Antwort, hält Reihenfolge ein, Intensivbefragung Einzelner, Fragestellung klar

Prüfungsgespräch:

Der Prüfer begann die Prüfung mit folgendem Fall (wobei er ausdrücklich darauf hinwies, dass ihm der Fall wegen unseres Vortrags in den Sinn kam):
Nach Verkündung des Urteils (Verurteilung zu Freiheitsstrafe wegen Diebstahls) ist der Verurteilte der Urkundsperson zur Geschäftsstelle gefolgt und hat der Mitarbeiterin ein Schreiben zur Einlegung der Revision überreicht. Diese nimmt das Schreiben an und sagt, dass sie dieses zur Akte nehme ...

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