Der Kampf gegen Produktplagiate

Allein im Jahr 2016 sind in der Europäischen Union bei über 41 Millionen Produkten Fälschungen registriert worden.

So eine Statistik der Europäischen Kommission, die am 20. Juli 2017 veröffentlicht worden ist. Alljährlich berichtet die Europäische Kommission auf diese Weise über die Zollbeschlagnahmen von Waren, die im Verdacht stehen, Schutzrechte, wie Warenzeichen, Urheberrechte oder Patente zu verletzen. Erstellt wird diese Statistik anhand der durch die Zollbehörden der Mitgliedstaaten übermittelten Daten gemäß Artikel 31 der Verordnung (EU) Nr. 608/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Durchsetzung der Rechte geistigen Eigentums. Im Ergebnis ist es 2016 bei der enorm hohen Anzahl von Fällen im Vergleich zu den vorherigen Jahren geblieben. Mit mehr als 63.000 vom Zoll vermerkten Fällen liegt der Wert der gleichwertigen echten Produkte, die den betroffenen Artikeln entsprechen, bei geschätzten 672 Millionen Euro.

Auswirkungen der Produktplagiate

Leider betrifft das Problem der Produktfälschungen lange nicht mehr nur Luxusgüter wie Handtaschen, Parfüm oder Bekleidung. Neben Zigaretten, Medikamenten und Spielzeug bedienen sich die Produktpiraten auch bei patentierten Wirtschaftsgütern wie Luftfilter und Ölfilter für Kraftfahrzeuge oder auch Wälzlager. So tauchen auf dem Markt minderwertige Produkte mit gefälschten Namen und Logos bekannter Spitzenmarken auf. Durch das minderwertige Material besteht oft eine Gefahr für die Sicherheit und Gesundheit der Verbraucher. Außerdem entsteht ein großer wirtschaftlicher Schaden. Es kommt zu einer Verzerrung des Wettbewerbs und es wird der Ruf der bekannten Firmen geschädigt. Inzwischen setzen sich einige Firmen und Markenrechtsinhaber aktiv gegen diese Produktfälschungen zur Wehr. So wird z.B. auf der Internetseite www.braun-waelzlager.de auf die Problematik der Produktplagiate hingewiesen ...

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