Prank endet im Knast

von Mirko Laudon

Zunächst muss ich gestehen, der YouTuber ApoRed war mir bislang völlig unbekannt. Nun hat er aber über das Videoportal hinaus für Aufsehen gesorgt. Zur Überschrift dieses Artikels muss man korrekterweise wohl sagen: Vorerst endet der Prank im Knast, denn es handelt sich zumindest vorerst einmal „nur“ um Untersuchungshaft.

Bomben Prank: Lustig ist anders!

Was war geschehen? Der YouTuber hatte am Tag des Anschlages von Nizza ein ziemlich geschmackloses „Bombenprank“-Video online gestellt, auf dem Passanten u.a. in der Hamburger Fußgängerzone mit versteckter Kamera als Statisten missbraucht wurden, indem der Eindruck erweckt wurde, in einer Tasche neben ihnen befände sich eine Bombe, die gleich explodieren werden. Einige Passanten rennen in Panik weg, andere interessiert das überhaupt nicht. Lustig ist das jedenfalls nicht mehr, eher geschmacklos – und strafbar wohl übrigens auch.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens (§ 126 StGB), Nötigung (§ 240 StGB) und Körperverletzung (§ 223 StGB) ein, weil die Betroffenen einen erheblichen Schreck oder sogar Schock erlitten hätten. Das Gericht sah dies offenbar ebenso und ließ die Anklage zu. Doch zum Hauptverhandlungstermin am 12 ...

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APORED WIRD VERHAFTET und MUSS INS GEFÄNGNIS

Mois ✘ Instagram: http://instagram.com/apored ✘ Snapchat: apored0


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