Rezension: VwVfG

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: VwVfG

Kopp / Ramsauer, VwVfG, 18. Auflage, C.H. Beck 2017

Von Ri'in Antonia Otto, Darmstadt

Der jährlich erscheinende Kopp / Ramsauer ist ein absolutes Standardwerk im öffentlichen Recht, sodass sich lange einführende Worte erübrigen. Ausweislich des Vorworts seines Begründers, Ferdinand O. Kopp, zur ersten Auflage im Jahr 1976 ist der Kommentar vor allem für die Praxis, für den Beamten, den Anwalt und den Richter, aber auch für den interessierten Bürger und für den jungen Juristen in der Ausbildung geschrieben. Diesem Grundsatz wird das von Prof. Dr. Ulrich Ramsauer fortgeführte Werk bis heute gerecht – freilich mit dem Zusatz, dass es sich auch zu einer verlässlichen Quelle für jeden in der Sache befassten Wissenschaftler entwickelt hat (insoweit sei auf die Rezension der Vorauflage verwiesen).

Die 18., vollständig überarbeitete Auflage 2017 setzt sich in bewährter Weise mit den Neuregelungen des letzten Jahres auseinander. Zu diesen gehören insbesondere die gesetzlichen Neuregelungen im Zusammenhang mit dem fortschreitenden Einsatz elektronischer Datenverarbeitungssysteme in der öffentlichen Verwaltung. So sind mit Wirkung zum 1. Januar 2017 § 35a zum vollständig automatisierten Erlass eines Verwaltungsakts und § 41 Abs. 2a zur Bekanntgabe eines Verwaltungsakt durch Abruf des Adressaten aus einem Internetportal neu in das VwVfG eingeführt worden ...

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